moms.de

Peeling Maske – Gegen tote Hautzellen

Nadine Scheiner Von Nadine Scheiner 15.05.2026 Lesezeit 10 Min.
Peeling Maske - Gegen tote Hautzellen

Auf einen Blick

  • Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen und lassen die Haut strahlen – maximal 2x pro Woche anwenden
  • Es gibt mechanische, chemische, enzymatische Peelings und Peeling-Masken – für jeden Hauttyp die passende Variante
  • Nach dem Peeling sind die Poren geöffnet und nehmen Pflegeprodukte besonders gut auf

Kennst Du das? Nach einem stressigen Tag mit den Kindern oder im Job spiegelt sich die Erschöpfung direkt in Deiner Haut wider. Sie wirkt fahl, müde und irgendwie grau. Genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, Deiner Haut – und Dir selbst – eine kleine Auszeit zu gönnen. Peelings und Peeling-Masken sind dabei wahre Wunderwaffen für einen frischen, strahlenden Teint.

✨ Was sind Peelings und Peeling-Masken?

Das Wort "Peeling" kommt vom englischen "to peel" und bedeutet schälen oder abziehen. Klingt erstmal drastisch, ist aber alles andere als schlimm – im Gegenteil: Peelings sind entspannend und wohltuend für Deine Haut.

Unsere oberste Hautschicht erneuert sich alle 28 Tage von selbst. Mit einem Peeling hilfst Du Deiner Haut dabei, die abgestorbenen Hautschüppchen sanft zu entfernen. Das Ergebnis: glatte, reine Haut ohne Mitesser und Unreinheiten.

Gut zu wissen: Peelings befreien verstopfte Poren und beugen so Pickeln und Mitessern vor. Sie regen außerdem die Durchblutung und die natürliche Hauterneuerung an.

Aber Peelings können noch mehr: Sie tragen nach und nach Narbengewebe ab, mindern Falten und können sogar Pigmentstörungen verbessern. Egal welche Art Du wählst – alle haben eines gemeinsam: Sie lassen Deine Haut in kürzester Zeit strahlen, glatt und geschmeidig aussehen.

🌸 Wie werden Peelings richtig angewendet?

Die Anwendung ist wirklich simpel – Du musst nur ein paar Grundregeln beachten:

Bei klassischen Peelings:

  1. Reinige Dein Gesicht gründlich
  2. Trage das Peeling gleichmäßig auf
  3. Massiere es mit langsam kreisenden Bewegungen ein (je nach Hautempfindlichkeit bis zu 6 Minuten)
  4. Wasche es mit klarem Wasser ab

Bei Peeling-Masken:

  1. Trage die Maske gleichmäßig im Gesicht auf
  2. Lasse sie bis zu 25 Minuten einwirken
  3. Nach ca. 10 Minuten beginnt sie zu trocknen – Du spürst einen leichten Spannungseffekt
  4. Ziehe die Maske nach der angegebenen Zeit bestenfalls in einem Stück ab

Tipp: Beim Abziehen der Maske werden die obersten Hautschichten sanft mit entfernt – genau das sorgt für den Effekt glatter, reiner Haut.

Nach einem Peeling ist meine Haut wie ein Schwamm – sie nimmt Pflegeprodukte viel besser auf. Deshalb trage ich danach immer eine reichhaltige Creme auf, um den Effekt zu maximieren.

Nadine Scheiner · Gründerin moms.de, zweifache Mutter

💪 Für wen sind Peelings geeignet?

Die gute Nachricht: Peelings sind grundsätzlich für jeden geeignet – egal ob Frau oder Mann. Die Haut erneuert sich bei jedem Menschen alle 28 Tage und braucht entsprechende Pflege.

Wichtig ist allerdings, dass Du auf die Inhaltsstoffe und die Art des Peelings achtest. Nicht jedes Peeling passt zu jedem Hauttyp. Für Akne gibt es beispielsweise spezielle, feinkörnigere Peelings als für normale Hauttypen.

Achtung: Peelings, die für "alle Hauttypen" geeignet sind, haben meist nur einen geringen Effekt, da sie keine hohen Wirkstoffkonzentrationen enthalten.

🔍 Welche Peeling-Arten gibt es?

Es gibt vier verschiedene Arten von Peelings. Alle reinigen Deine Haut, indem sie abgestorbene Hautschuppen abtragen – aber auf unterschiedliche Weise:

Das mechanische Peeling

Das ist wahrscheinlich das bekannteste Peeling. Mit "Mechanik" ist das Reiben gemeint. Diese Peelings enthalten kleine Reibekörper – Salz- oder Zuckerkristalle, Körner oder andere Partikel.

Für das Gesicht sollten die Reibekörner winzig klein und kaum spürbar sein. Es gibt auch Peeling-Handschuhe oder Bürsten, die so fein bearbeitet sind, dass Du sie problemlos im Gesicht anwenden kannst.

Achtung: Bei Akne solltest Du mechanische Peelings nicht anwenden, da die Reibung die ohnehin gereizte Haut noch mehr entzünden kann.

Chemische Peelings

Diese Peelings enthalten meist Fruchtsäure. Die Säure reizt die Haut gezielt und sorgt dafür, dass sich Hautschüppchen lösen. Chemische Peelings dringen tiefer in die Haut ein und erneuern die Zellen auch in der Tiefe. Außerdem wird durch die Säure die Durchblutung gezielt angeregt.

Da Säure in zu hohem Maße aber auch schädlich sein kann, empfiehlt sich die Anwendung eher bei der Kosmetikerin und nicht zu Hause im Selbsttest. Zudem sind chemische Peelings die teuerste Variante, da die Fruchtsäuren einen hohen Wirkstoff besitzen.

Enzymatische Peelings

Enzyme lockern die Eiweißbausteine unserer Haut, die in der Hornschicht stecken. Kommen die Enzyme mit Wasser in Berührung, fallen die Eiweißbausteine – also die Hautschuppen – einfach ab. Dieser Vorgang ist der schonendste in der Peeling-Gruppe.

Enzympeelings sind eher Masken, da sie ungefähr 20 Minuten auf der Haut einwirken müssen, bevor sie abgewaschen werden. Es entsteht also keine Reibung.

Peeling-Masken

Die bekannteste Peeling-Maske ist die Peel-Off-Maske mit Holzkohle-Extrakt – tiefenschwarz und mit beeindruckendem Effekt. Durch das Abziehen der Maske entfernst Du sanft Hautablagerungen, Verschmutzungen und abgestorbene Hautschüppchen. Gleichzeitig pflegt die Maske Deine Haut.

🌿 Was steckt in Peelings drin?

Die Inhaltsstoffe variieren je nach Hauttyp und Peeling-Art. In einem mechanischen Rubbelpeeling ist definitiv keine Fruchtsäure oder Enzyme enthalten. Die wichtigsten und allgemeinsten Inhaltsstoffe sind:

  • Wirkstoffe für verschiedene Hauttypen
  • Dickungsmittel oder Bindemittel
  • Stabilisatoren (verhindern unerwünschte Veränderungen)
  • Parfüm und Duftstoffe
  • Poliermittel, Reibekörper oder Putzkörper
  • Ölkomponenten
  • Feuchtigkeitsspender
  • Konservierungsmittel
  • Emulgatoren
  • Feuchthaltemittel

💆‍♀️ Wie wirken Peeling-Masken genau?

Peeling-Masken haben fast denselben Effekt wie normale Peelings, arbeiten aber etwas anders. Durch das Abziehen der Maske entnimmst Du Deiner Haut sehr sanft Hautablagerungen, Verschmutzungen und abgestorbene Hautschüppchen – und gleichzeitig pflegt die Maske.

Die Vorteile im Überblick:

  • Tiefenreine Reinigung für einen frischen, gesunden Teint
  • Anregung der Durchblutung
  • Unterstützung der natürlichen Hautfunktion
  • Schutz vor Umwelteinflüssen
  • Beruhigung und Pflege
  • Verfeinerung der Poren
  • Entspannende Wirkung

Tipp: Halte die Einwirkzeit von etwa 25 Minuten unbedingt ein, sonst lässt sich die Maske nicht einwandfrei abziehen.

🏡 Peelings selber machen

Mechanische Peelings kannst Du ganz einfach selbst herstellen. Du brauchst nur:

  • Etwas Öl (z.B. Olivenöl oder Kokosöl)
  • Einen Reibekörper wie Zucker, Salz oder Kaffeesatz
  • Optional: Duftstoffe wie Lavendel oder Rosenholz

Es gibt zahlreiche Rezepte und Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Achtung: Achte darauf, dass die Reibekörner nicht zu grob sind, da sie sonst mehr Schaden als Nutzen bringen und die Haut zu sehr reizen können.

📊 Wie intensiv sollte mein Peeling sein?

Je stärker bzw. grobkörniger oder intensiver Du Dein Peeling wählst, umso intensiver ist seine Wirkung. Denn je stärker es ist, umso tiefer geht es in die untersten Hautschichten und umso mehr Wirkung zeigt es.

Mechanische Peelings wirken meist oberflächlich. Masken, chemische und enzymatische Peelings gehen tiefer in die Haut und wirken gezielt gegen Zellerneuerung, Durchblutung und Narbenbildung.

💖 Fazit: Warum Peelings in Deine Pflegeroutine gehören

Peelings dürfen in keinem Pflegesortiment fehlen – weder bei Frauen noch bei Männern. Bereite Deiner Haut etwas Gutes und gönne ihr regelmäßig ein Peeling.

Achtung: Mehr als 2-mal pro Woche solltest Du nicht peelen. Die Produktion der Hautschuppen dauert einige Tage – zu häufiges Peeling schadet Deiner Haut mehr, als dass es ihr guttut.

Nach dem Peeling – egal ob mechanisch oder als Maske – ist Deine Haut frei und aufnahmefähig. Da die Poren geöffnet sind, nimmt die Haut Wirkstoffe viel besser auf. Du siehst strahlend und frisch, rosig und gesund aus, da die meisten Peelings die Haut gut durchbluten.

Nach dem Peelen solltest Du die Haut gründlich mit warmem Wasser säubern und eine pflegende Maske oder Creme auftragen. Das sind Vorteile, die Du unbedingt nutzen solltest!

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich mein Gesicht peelen?

Maximal 2-mal pro Woche ist ideal. Häufigeres Peelen kann Deine Haut reizen und mehr schaden als nutzen, da sich die Hautschichten erst neu bilden müssen.

Kann ich Peelings auch bei empfindlicher Haut verwenden?

Ja, aber wähle dann besonders sanfte Varianten wie enzymatische Peelings oder sehr feinkörnige mechanische Peelings. Bei Akne oder sehr gereizter Haut solltest Du vorher mit Deinem Hautarzt sprechen.

Was ist der Unterschied zwischen Peeling und Peeling-Maske?

Klassische Peelings werden einmassiert und abgewaschen. Peeling-Masken trägst Du auf, lässt sie trocknen und ziehst sie dann ab – dabei werden die Hautschüppchen mit der Maske entfernt. Beide Methoden führen zu glatter, reiner Haut.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Peelen?

Abends ist ideal, da Deine Haut über Nacht Zeit hat, sich zu regenerieren. Nach dem Peeling sind die Poren geöffnet – perfekt, um danach eine pflegende Nachtcreme aufzutragen.

Kann ich Peelings auch in der Schwangerschaft verwenden?

Mechanische und enzymatische Peelings sind in der Schwangerschaft in der Regel unbedenklich. Bei chemischen Peelings mit Fruchtsäure solltest Du vorher mit Deinem Frauenarzt sprechen.

Was mache ich nach dem Peeling mit meiner Haut?

Wasche Dein Gesicht gründlich mit warmem Wasser ab und trage dann eine pflegende Creme oder Maske auf. Die geöffneten Poren nehmen Wirkstoffe jetzt besonders gut auf – nutze diesen Moment!

Nadine Scheiner

Gründerin von moms.de, zweifache Mutter (Kinder geboren 2014 und 2016). Sie schreibt seit 2017 Ratgeber rund um Schwangerschaft, Geburt und Familienleben.

Mehr über Nadine →