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Erkältung in der Schwangerschaft: Sanfte Hilfe

Nadine Scheiner Von Nadine Scheiner 04.07.2026 Lesezeit 31 Min.
Erkältung in der Schwangerschaft: Sanfte Hilfe

Auf einen Blick

  • Eine Erkältung in der Schwangerschaft ist durch das geschwächte Immunsystem häufiger, aber meist harmlos für dein Baby
  • Viele klassische Medikamente sind tabu – sanfte Hausmittel, Ruhe und viel Flüssigkeit helfen am besten
  • Bei hohem Fieber über 39°C, Atemnot oder Symptomen länger als eine Woche solltest du unbedingt zum Arzt
  • Mit einfachen Maßnahmen wie Händewaschen, ausgewogener Ernährung und ausreichend Schlaf kannst du dein Immunsystem stärken

Du liegst mit verstopfter Nase, kratzendem Hals und Kopfschmerzen im Bett – und bist schwanger. Jetzt fragst du dich sicher: Schadet die Erkältung meinem Baby? Welche Medikamente darf ich nehmen? Keine Sorge, ich zeige dir, wie du sanft und sicher durch die Erkältung kommst und wann ärztlicher Rat wirklich nötig ist.

🤧 Was passiert bei einer Erkältung in der Schwangerschaft?

Eine Erkältung – medizinisch grippaler Infekt genannt – ist eine Infektion der oberen Atemwege, die durch Viren ausgelöst wird. In der Schwangerschaft bist du besonders anfällig dafür, und das hat einen guten Grund: Dein Immunsystem fährt bewusst etwas herunter, damit es dein Baby nicht als „Fremdkörper" abstößt. Diese natürliche Immunsuppression ist wichtig für eine gesunde Schwangerschaft, macht dich aber gleichzeitig empfänglicher für Erkältungsviren.

Die gute Nachricht: Eine normale Erkältung ist für dein ungeborenes Baby in der Regel völlig ungefährlich. Die Viren überwinden die Plazentaschranke nicht. Was dein Baby allerdings mitbekommt, sind die Auswirkungen deines Unwohlseins – etwa wenn du durch die verstopfte Nase weniger gut atmest oder durch Fieber dein Kreislauf belastet wird.

Warum trifft es Schwangere häufiger?

Während der Schwangerschaft verändert sich dein Körper auf vielfältige Weise. Dein Immunsystem arbeitet anders, um das Baby zu schützen. Die sogenannte Th1-Immunantwort, die normalerweise Viren bekämpft, wird zugunsten der Th2-Antwort gedrosselt. Das bedeutet: Dein Körper ist weniger effektiv darin, eindringende Erkältungsviren abzuwehren.

Hinzu kommt, dass deine Schleimhäute durch die hormonellen Veränderungen stärker durchblutet und geschwollen sind – du kennst das vielleicht als „Schwangerschaftsschnupfen". Diese geschwollenen Schleimhäute bieten Viren eine größere Angriffsfläche.

🦠 Erkältung oder Grippe? Die wichtigen Unterschiede

Viele verwechseln eine harmlose Erkältung mit einer echten Grippe (Influenza), doch die Unterschiede sind wichtig – besonders in der Schwangerschaft. Eine echte Grippe kann für dich und dein Baby gefährlich werden und erfordert ärztliche Behandlung.

Merkmal Erkältung (grippaler Infekt) Echte Grippe (Influenza)
Beginn Schleichend über 1-2 Tage Plötzlich, innerhalb weniger Stunden
Fieber Selten, meist unter 38,5°C Häufig über 39°C, oft bis 41°C
Gliederschmerzen Leicht bis mäßig Stark, oft unerträglich
Kopfschmerzen Leicht Stark und pochend
Müdigkeit Mäßig Extreme Erschöpfung über Wochen
Husten Häufig, eher trocken Schmerzhaft, kann zur Bronchitis werden
Schnupfen Typisch und ausgeprägt Eher selten
Halsschmerzen Häufig zu Beginn Möglich, aber nicht im Vordergrund
Dauer 7-10 Tage 2-3 Wochen, oft mit Komplikationen

Wichtig: Bei Verdacht auf eine echte Grippe solltest du sofort deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt kontaktieren. In der Schwangerschaft kann Influenza zu schweren Komplikationen wie Lungenentzündung führen und das Risiko für Frühgeburten erhöhen.

💊 Was du gegen die Erkältung tun kannst – und was nicht

Jetzt wird es konkret: Du fühlst dich elend und möchtest einfach nur, dass die Symptome verschwinden. In der Schwangerschaft ist die Auswahl an Medikamenten jedoch stark eingeschränkt. Viele rezeptfreie Erkältungsmittel sind für Schwangere nicht geeignet, weil sie das Baby schädigen könnten oder ihre Wirkung auf das Ungeborene nicht ausreichend erforscht ist.

Nadine Scheiner

💗 Nadines Empfehlung

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Bei meinen beiden Schwangerschaften hat mir eine Kombination aus Inhalieren mit Kamille, viel Salbeitee mit Honig und erhöhtem Schlafen am besten geholfen. Ich habe mir bewusst Zeit genommen, mich auszuruhen – auch wenn der Haushalt liegen blieb. Dein Körper leistet gerade Unglaubliches, und eine Erkältung ist sein Signal, dass er eine Pause braucht. Höre darauf!

Sanfte Hausmittel, die wirklich helfen

Die gute Nachricht: Es gibt viele bewährte Hausmittel, die sicher und wirksam sind. Sie bekämpfen zwar nicht die Viren selbst, lindern aber die Symptome deutlich und unterstützen deinen Körper bei der Heilung.

Bei Schnupfen und verstopfter Nase:

  • Inhalieren mit Salzwasser oder Kamille: Fülle eine Schüssel mit heißem (nicht kochendem!) Wasser, gib eine Handvoll Kamillenblüten oder einen Teelöffel Salz hinzu und inhaliere den Dampf unter einem Handtuch für 10-15 Minuten. Das befeuchtet die Schleimhäute und löst festsitzenden Schleim.
  • Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung: Du kannst fertige Nasenspülungen aus der Apotheke verwenden oder selbst eine Lösung herstellen (1 Teelöffel Salz auf 1 Liter abgekochtes Wasser). Spüle mehrmals täglich – das entfernt Viren und Schleim mechanisch.
  • Nasensalben mit Dexpanthenol: Sie pflegen die gereizten Schleimhäute und halten sie feucht.
  • Erhöhte Schlafposition: Lege ein zusätzliches Kissen unter deinen Kopf, damit der Schleim besser abfließen kann und du nachts besser atmest.
  • Luftfeuchtigkeit erhöhen: Stelle eine Schale mit Wasser auf die Heizung oder hänge feuchte Handtücher im Schlafzimmer auf. Trockene Luft reizt die Schleimhäute zusätzlich.

Bei Halsschmerzen:

  • Salbeitee: Salbei wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Trinke mehrmals täglich eine Tasse oder gurgle damit (nicht schlucken beim Gurgeln).
  • Honig: Ein Teelöffel Honig pur oder in warmem (nicht heißem!) Tee lindert Halsschmerzen und Hustenreiz. Honig hat natürliche antibakterielle Eigenschaften. Wichtig: Verwende nur pasteurisierten Honig.
  • Warme Halswickel: Tränke ein Tuch in warmem Kamillentee, wringe es aus und lege es um den Hals, darüber ein trockenes Tuch und einen Schal. 20-30 Minuten wirken lassen.
  • Gurgeln mit Salzwasser: Ein Teelöffel Salz in einem Glas warmem Wasser lösen und mehrmals täglich gurgeln.

Bei Husten:

  • Zwiebelsaft mit Honig: Schneide eine Zwiebel in Würfel, bedecke sie mit 2-3 Esslöffeln Honig und lasse das Ganze über Nacht ziehen. Der entstehende Saft wirkt schleimlösend. Nimm mehrmals täglich einen Teelöffel.
  • Thymiantee: Thymian löst festsitzenden Schleim und beruhigt die Bronchien. Übergieße 1-2 Teelöffel getrockneten Thymian mit heißem Wasser und lasse ihn 10 Minuten ziehen.
  • Viel trinken: Mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit täglich helfen, den Schleim zu verflüssigen. Geeignet sind Wasser, Kräutertees und verdünnte Fruchtsäfte.
  • Brustwickel: Ein warmer Wickel mit Kartoffelbrei oder erwärmtem Quark auf der Brust kann Husten lindern.
📊

Die 4 Säulen der sanften Erkältungsbehandlung

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💧
Viel Flüssigkeit 2-3 Liter täglich verflüssigen Schleim und unterstützen das Immunsystem bei der Virenabwehr
😴
Ausreichend Ruhe Dein Körper braucht jetzt alle Energie für Heilung und Baby – gönne dir Pausen und Schlaf
🌿
Sanfte Hausmittel Inhalieren, Gurgeln und Tees lindern Symptome ohne Risiko für dein Baby
🩺
Ärztliche Abklärung Bei Fieber über 39°C, starken Schmerzen oder länger als 7 Tagen zum Arzt gehen

Medikamente: Was ist erlaubt, was ist tabu?

Grundsätzlich gilt: Nimm in der Schwangerschaft nur Medikamente nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Viele Wirkstoffe können die Plazentaschranke überwinden und das Baby beeinflussen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Medikamentengruppen:

Erlaubt in der Schwangerschaft (nach ärztlicher Rücksprache):

  • Paracetamol: Bei Fieber und Schmerzen ist Paracetamol das Mittel der Wahl. Es gilt als sicher in allen Schwangerschaftsphasen, sollte aber nur kurzzeitig und in der niedrigsten wirksamen Dosis eingenommen werden.
  • Nasensprays mit Kochsalzlösung: Völlig unbedenklich und so oft wie nötig anwendbar.
  • Bestimmte Hustenlöser: Ambroxol und Bromhexin gelten ab dem zweiten Trimester als vertretbar, sollten aber nur nach ärztlicher Absprache verwendet werden.

Nur mit strenger ärztlicher Indikation:

  • Abschwellende Nasensprays (mit Xylometazolin oder Oxymetazolin): Sie können in hohen Dosen die Durchblutung der Plazenta beeinträchtigen. Wenn überhaupt, dann nur in der Dosierung für Kinder, maximal 3-5 Tage und nur nach Rücksprache.
  • Codein-haltige Hustenstiller: Können im dritten Trimester zu Atemproblemen beim Neugeborenen führen.

Tabu in der Schwangerschaft:

  • Ibuprofen und andere NSAR: Besonders im dritten Trimester können sie zu vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus beim Baby führen und die Wehentätigkeit hemmen.
  • Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin): Erhöht das Blutungsrisiko und kann ebenfalls den Ductus arteriosus beeinflussen.
  • Kombinationspräparate gegen Erkältung: Enthalten oft mehrere Wirkstoffe, von denen einige in der Schwangerschaft nicht geeignet sind.
  • Bestimmte ätherische Öle: Kampfer, Menthol in hohen Konzentrationen, Eukalyptus und Pfefferminzöl können Wehen auslösen oder sind für Schwangere zu stark. Vorsicht auch bei Teebaumöl.

Tipp: Erstelle dir eine kleine „Hausapotheke für die Schwangerschaft" mit zugelassenen Mitteln. Deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt kann dir eine Liste geben. So bist du im Erkältungsfall gut vorbereitet und musst nicht erst recherchieren, was erlaubt ist.

🚨 Wann du unbedingt zum Arzt solltest

Eine normale Erkältung kannst du in der Regel zu Hause auskurieren. Es gibt jedoch Warnsignale, bei denen du nicht zögern solltest, ärztliche Hilfe zu suchen. Dein Körper leistet in der Schwangerschaft Höchstarbeit, und manche Komplikationen können für dich und dein Baby gefährlich werden.

Symptom Wann zum Arzt? Warum ist es wichtig?
Fieber Über 39°C oder länger als 24 Stunden über 38,5°C Hohes Fieber kann zu Wehen führen und die Versorgung des Babys beeinträchtigen
Atemnot Bei jeder Form von Atembeschwerden sofort Kann auf Lungenentzündung hindeuten; Baby braucht ausreichend Sauerstoff
Starke Brustschmerzen Sofort, besonders beim Atmen Mögliche Bronchitis oder Lungenentzündung
Grünlich-gelber Auswurf Innerhalb von 24 Stunden Hinweis auf bakterielle Infektion, die Antibiotika erfordert
Symptome länger als 7 Tage Nach einer Woche ohne Besserung Könnte sich zu bakterieller Infektion entwickelt haben
Starke Kopfschmerzen Wenn sie nicht auf Paracetamol ansprechen Ausschluss von Präeklampsie oder anderen Komplikationen
Ohrenschmerzen Bei starken oder zunehmenden Schmerzen Mögliche Mittelohrentzündung, die behandelt werden muss
Veränderte Kindsbewegungen Sofort bei deutlich weniger Bewegungen Sicherstellung, dass das Baby ausreichend versorgt ist
Starke Halsschmerzen Wenn Schlucken kaum möglich ist Mögliche Mandelentzündung, Ausschluss Scharlach

Besondere Vorsicht im ersten Trimester

In den ersten 12 Schwangerschaftswochen entwickeln sich alle wichtigen Organe deines Babys. Obwohl eine normale Erkältung auch jetzt nicht direkt schadet, solltest du besonders aufmerksam sein. Hohes Fieber in dieser Phase kann theoretisch das Risiko für Entwicklungsstörungen erhöhen – deshalb ist es wichtig, Fieber konsequent zu senken und ab 38,5°C ärztlichen Rat einzuholen.

Was passiert beim Arztbesuch?

Wenn du mit einer Erkältung zur Ärztin oder zum Arzt gehst, wird zunächst eine gründliche Untersuchung durchgeführt. Dazu gehören:

  • Anamnese: Welche Symptome hast du seit wann? Wie hoch war das Fieber? Hattest du Kontakt zu Erkrankten?
  • Körperliche Untersuchung: Abhören von Lunge und Herz, Untersuchung von Hals und Ohren, Abtasten der Lymphknoten
  • Temperaturmessung: Genaue Feststellung der Körpertemperatur
  • Bei Bedarf: Blutuntersuchung zur Unterscheidung zwischen viralem und bakteriellem Infekt, Rachenabstrich, Röntgen der Lunge (nur in Ausnahmefällen und mit Bauchschutz)
  • CTG: Ab der 26. Schwangerschaftswoche kann ein CTG geschrieben werden, um die Herztöne des Babys zu überprüfen

Anhand der Untersuchungsergebnisse entscheidet die Ärztin oder der Arzt, ob eine medikamentöse Behandlung nötig ist – etwa Antibiotika bei einer bakteriellen Zusatzinfektion – oder ob Hausmittel und Ruhe ausreichen.

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Erkältung in der Schwangerschaft – ich war total verunsichert und hatte Angst, etwas falsch zu machen. Heute weiß ich: Dein Körper ist unglaublich gut darin, dein Baby zu schützen. Eine Erkältung fühlt sich für dich miserabel an, aber dein Kleines bekommt davon meist gar nichts mit. Vertraue auf deine Intuition und scheue dich nicht, bei Unsicherheit ärztlichen Rat einzuholen – lieber einmal zu viel als zu wenig.

Nadine Scheiner Redakteurin & Mama

🛡️ So beugst du Erkältungen in der Schwangerschaft vor

Auch wenn du Erkältungen nicht vollständig verhindern kannst, gibt es viele Maßnahmen, die dein Immunsystem stärken und das Ansteckungsrisiko senken. Gerade in der Erkältungssaison zwischen Oktober und März lohnt es sich, auf diese Punkte zu achten.

Stärkung des Immunsystems

Dein Immunsystem arbeitet in der Schwangerschaft anders, aber du kannst es trotzdem optimal unterstützen:

  • Ausgewogene Ernährung: Achte auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse. Besonders wichtig sind Vitamin C (Zitrusfrüchte, Paprika, Brokkoli), Vitamin D (fetter Fisch, angereicherte Milchprodukte), Zink (Vollkornprodukte, Nüsse) und Eisen (mageres Fleisch, Hülsenfrüchte).
  • Ausreichend Schlaf: Dein Körper regeneriert sich im Schlaf. Versuche, 8-9 Stunden pro Nacht zu schlafen. Wenn nötig, lege auch tagsüber Ruhepausen ein.
  • Bewegung an der frischen Luft: Moderate Bewegung stärkt das Immunsystem. Ein täglicher Spaziergang von 30 Minuten ist ideal – du tankst dabei auch Vitamin D durch Sonnenlicht.
  • Stress reduzieren: Chronischer Stress schwächt die Abwehrkräfte. Gönne dir bewusste Auszeiten, praktiziere Entspannungstechniken wie Schwangerschaftsyoga oder Meditation.
  • Ausreichend trinken: 2-3 Liter Flüssigkeit täglich halten die Schleimhäute feucht und funktionsfähig.

Hygienemaßnahmen im Alltag

Die meisten Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion übertragen. Mit einfachen Hygienemaßnahmen kannst du dein Ansteckungsrisiko deutlich senken:

  • Regelmäßiges Händewaschen: Wasche deine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife, besonders nach dem Nachhausekommen, vor dem Essen und nach Kontakt mit möglicherweise kontaminierten Oberflächen.
  • Nicht ins Gesicht fassen: Viren gelangen über Mund, Nase und Augen in den Körper. Versuche bewusst, dir seltener ins Gesicht zu fassen.
  • Abstand zu Erkrankten: Halte mindestens 1-2 Meter Abstand zu Menschen mit Erkältungssymptomen. Verzichte auf Händeschütteln und Umarmungen.
  • Regelmäßiges Lüften: Frische Luft verdünnt die Virenkonzentration in Räumen. Lüfte 3-4 Mal täglich für 5-10 Minuten stoß.
  • Menschenmengen meiden: In der Erkältungssaison sind öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufszentren und Veranstaltungen Virenschleudern. Wenn möglich, weiche auf weniger frequentierte Zeiten aus.
  • Eigene Handtücher: Teile Handtücher, Gläser und Besteck nicht mit anderen Haushaltsmitgliedern, wenn diese erkältet sind.

Die Grippeimpfung – sinnvoll in der Schwangerschaft?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Schwangeren ab dem zweiten Trimester die Grippeimpfung. Wenn du zu einer Risikogruppe gehörst (z.B. Asthma, Diabetes), wird sie sogar schon im ersten Trimester empfohlen.

Die Impfung schützt nicht vor Erkältungen (dafür gibt es zu viele verschiedene Viren), aber vor der echten Grippe, die in der Schwangerschaft gefährlich werden kann. Der verwendete Totimpfstoff ist für Schwangere sicher. Zudem gibst du über die Plazenta Antikörper an dein Baby weiter, die es in den ersten Lebensmonaten schützen.

🤰 Erkältung in den verschiedenen Schwangerschaftsphasen

Je nachdem, in welchem Trimester du dich befindest, gibt es unterschiedliche Besonderheiten zu beachten. Dein Körper und dein Baby entwickeln sich ständig weiter, und auch die Auswirkungen einer Erkältung können variieren.

Erstes Trimester (Woche 1-12)

In den ersten Wochen ist dein Körper besonders mit der Umstellung beschäftigt. Viele Frauen fühlen sich ohnehin schon erschöpft und übel – eine Erkältung obendrauf ist doppelt belastend. Besonders wichtig ist jetzt:

  • Fieber konsequent senken (ab 38,5°C Paracetamol nach Rücksprache)
  • Auf ausreichend Flüssigkeit achten, auch wenn dir übel ist – kleine Schlucke über den Tag verteilt
  • Besonders zurückhaltend mit Medikamenten sein, da sich jetzt alle Organe entwickeln
  • Bei jeder Unsicherheit ärztlichen Rat einholen

Zweites Trimester (Woche 13-27)

Das zweite Trimester gilt als die „goldene Phase" der Schwangerschaft – dir geht es meist besser, und auch eine Erkältung ist jetzt etwas unkomplizierter zu handhaben. Die kritische Phase der Organentwicklung ist abgeschlossen. Dennoch:

  • Nutze die Gelegenheit für die Grippeimpfung, wenn du sie noch nicht hast
  • Achte darauf, dass die verstopfte Nase deine Atmung nicht zu sehr beeinträchtigt – dein Baby braucht viel Sauerstoff
  • Gönn dir ausreichend Ruhe, auch wenn du dich grundsätzlich fitter fühlst

Drittes Trimester (Woche 28-40)

Im letzten Schwangerschaftsdrittel wird es körperlich wieder anstrengender. Dein Bauch ist groß, das Atmen fällt schwerer, und eine verstopfte Nase macht es nicht besser. Besonderheiten jetzt:

  • Starker Husten kann unangenehm sein, da er auf den Bauch drückt – verwende Hustenstiller nach ärztlicher Absprache
  • Achte besonders auf Anzeichen vorzeitiger Wehen (regelmäßige Kontraktionen, Unterleibsschmerzen) – hohes Fieber kann Wehen auslösen
  • Schlafe mit erhöhtem Oberkörper, das erleichtert die Atmung
  • Kurz vor dem Geburtstermin: Eine Erkältung ist kein Grund, die Geburt zu verschieben, aber informiere dein Geburtsteam

🌡️ Fieber in der Schwangerschaft – was du wissen musst

Fieber ist eine natürliche Reaktion deines Körpers auf Infektionen – die erhöhte Temperatur hilft, Viren und Bakterien zu bekämpfen. In der Schwangerschaft ist jedoch Vorsicht geboten, denn hohes Fieber kann Auswirkungen auf dein Baby haben.

Ab wann wird Fieber gefährlich?

Als Fieber gilt eine Körpertemperatur über 38°C. Kritisch wird es ab 39°C und wenn das Fieber länger als 24 Stunden anhält. Studien zeigen, dass anhaltendes hohes Fieber im ersten Trimester theoretisch mit einem erhöhten Risiko für Neuralrohrdefekte verbunden sein kann. Im späteren Verlauf kann es zu vorzeitigen Wehen führen oder die Herzfrequenz des Babys erhöhen.

Wie du Fieber richtig misst

Für eine genaue Messung eignet sich die rektale Messung am besten, auch wenn sie unangenehm ist. Die Messung im Ohr oder an der Stirn ist weniger genau. Wichtig: Miss immer zur gleichen Tageszeit, da die Körpertemperatur natürlichen Schwankungen unterliegt (abends ist sie höher als morgens).

Fieber senken – so geht's

  • Wadenwickel: Tränke Tücher in lauwarmem (nicht kaltem!) Wasser, wringe sie aus und wickle sie um die Unterschenkel. Darüber ein trockenes Tuch legen. Nach 10-15 Minuten erneuern. Achtung: Nur anwenden, wenn die Füße warm sind!
  • Viel trinken: Bei Fieber verlierst du viel Flüssigkeit durchs Schwitzen. Trinke mindestens 3 Liter täglich.
  • Leichte Kleidung: Ziehe dich nicht zu warm an, auch wenn du frierst. Der Körper muss Wärme abgeben können.
  • Paracetamol: Ab 38,5°C ist die Einnahme von Paracetamol nach ärztlicher Rücksprache sinnvoll. Übliche Dosis: 500-1000 mg alle 6 Stunden, maximal 4000 mg pro Tag.
  • Ruhe: Körperliche Anstrengung treibt die Temperatur weiter hoch. Bleibe im Bett.

Achtung: Wenn das Fieber trotz Maßnahmen nicht sinkt, über 39°C steigt oder von Schüttelfrost, Verwirrtheit oder starken Schmerzen begleitet wird, rufe sofort deine Ärztin oder deinen Arzt an oder fahre in die Notaufnahme.

🍵 Ernährung und Hausmittel im Detail

Was du isst und trinkst, hat großen Einfluss darauf, wie schnell du dich von der Erkältung erholst. Dein Körper braucht jetzt besonders viele Nährstoffe – nicht nur für die Heilung, sondern auch für dein wachsendes Baby.

Die besten Lebensmittel bei Erkältung

  • Hühnersuppe: Der Klassiker wirkt tatsächlich! Die heiße Suppe befeuchtet die Schleimhäute, die enthaltenen Proteine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem, und die Wärme tut einfach gut. Am besten selbst gekocht mit viel Gemüse.
  • Ingwer: Frischer Ingwertee (ein daumengroßes Stück mit heißem Wasser übergießen) wirkt entzündungshemmend und wärmend. Aber Vorsicht: Nicht mehr als 2-3 Tassen täglich, da Ingwer in großen Mengen Wehen fördern kann.
  • Knoblauch: Enthält Allicin, das antibakteriell und antiviral wirkt. Roh ist er am wirksamsten – gib ihn frisch geschnitten in Suppen oder aufs Brot.
  • Zitrusfrüchte: Vitamin C unterstützt das Immunsystem. Orangen, Grapefruits, Zitronen und Mandarinen sind ideal. Ein heißer Zitronensaft mit Honig ist wohltuend.
  • Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren enthalten viele Antioxidantien, die Entzündungen bekämpfen.
  • Haferflocken: Leicht verdaulich und energiereich – ideal, wenn dir der Appetit fehlt.
  • Joghurt und Kefir: Probiotika stärken die Darmflora und damit das Immunsystem. Achte auf ungesüßte Varianten.

Heilkräuter und Tees – was ist erlaubt?

Nicht alle Kräuter sind in der Schwangerschaft unbedenklich. Hier eine Übersicht:

Sichere Kräutertees:

  • Kamille (entzündungshemmend, beruhigend)
  • Thymian (schleimlösend)
  • Lindenblüten (schweißtreibend bei Fieber)
  • Holunderblüten (immunstärkend)
  • Fenchel (in Maßen, beruhigt den Magen)
  • Salbei (antibakteriell, aber nicht mehr als 2 Tassen täglich)

Vorsicht oder meiden:

  • Süßholzwurzel (kann den Blutdruck erhöhen)
  • Eisenkraut (kann Wehen auslösen)
  • Ginseng (Wirkung in der Schwangerschaft nicht ausreichend erforscht)
  • Johanniskraut (Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten)
  • Große Mengen Pfefferminze (kann Sodbrennen verstärken)

😴 Ruhe und Schlaf – unterschätzte Heilmittel

Es mag banal klingen, aber ausreichend Ruhe ist das Wichtigste bei einer Erkältung. Dein Körper leistet gerade Unglaubliches: Er bekämpft Viren UND versorgt ein wachsendes Baby. Das kostet enorm viel Energie.

Warum Schlaf so wichtig ist

Während du schläfst, arbeitet dein Immunsystem auf Hochtouren. Es produziert Zytokine – Proteine, die Entzündungen bekämpfen und die Immunantwort koordinieren. Schlafmangel hingegen schwächt die Abwehrkräfte und verzögert die Heilung.

Tipps für besseren Schlaf trotz Erkältung

  • Erhöhte Schlafposition: Lege 2-3 Kissen unter deinen Oberkörper, damit der Schleim besser abfließt und du leichter atmest.
  • Luftbefeuchter im Schlafzimmer: Trockene Heizungsluft reizt die Schleimhäute zusätzlich. Ein Luftbefeuchter oder feuchte Handtücher auf der Heizung schaffen Abhilfe.
  • Vor dem Schlafen inhalieren: Eine Inhalation kurz vor dem Zubettgehen befreit die Nase für einige Stunden.
  • Warmer Tee mit Honig: Eine Tasse vor dem Schlafen beruhigt und lindert Hustenreiz.
  • Taschentücher griffbereit: Lege genug Taschentücher neben dein Bett, damit du nicht aufstehen musst.
  • Raumtemperatur: 16-18°C sind ideal für erholsamen Schlaf – auch wenn du krank bist.

Keine falsche Scham – nimm Hilfe an

Wenn du bereits Kinder hast, ist es besonders schwer, sich die nötige Ruhe zu gönnen. Scheue dich nicht, Partner, Familie oder Freunde um Hilfe zu bitten. Dein Körper braucht jetzt Schonung, und je besser du dich erholst, desto schneller bist du wieder fit für deine Familie.

🏥 Komplikationen und bakterielle Zusatzinfektionen

In den meisten Fällen heilt eine Erkältung innerhalb von 7-10 Tagen von selbst aus. Manchmal kommt es jedoch zu Komplikationen, besonders wenn sich zu den Viren noch Bakterien gesellen. Das nennt man bakterielle Superinfektion.

Woran du eine bakterielle Infektion erkennst

  • Verfärbter Schleim: Wenn das Nasensekret oder der Auswurf grünlich-gelb wird und dickflüssig ist, deutet das auf Bakterien hin.
  • Verschlechterung nach anfänglicher Besserung: Du fühlst dich schon besser, dann werden die Symptome plötzlich wieder schlimmer.
  • Einseitige Gesichtsschmerzen: Können auf eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) hindeuten.
  • Ohrenschmerzen: Zeichen einer Mittelohrentzündung (Otitis media).
  • Starke Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden: Mögliche Mandelentzündung (Tonsillitis).
  • Anhaltendes Fieber: Länger als 3 Tage trotz Behandlung.

Wann sind Antibiotika nötig?

Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Bei einer bakteriellen Zusatzinfektion können sie jedoch notwendig sein. Es gibt Antibiotika, die in der Schwangerschaft sicher sind, zum Beispiel Penicilline oder bestimmte Cephalosporine. Deine Ärztin oder dein Arzt wird sorgfältig abwägen und nur dann ein Antibiotikum verschreiben, wenn es wirklich nötig ist.

Wichtig: Wenn dir ein Antibiotikum verschrieben wird, nimm es genau nach Anweisung ein – auch wenn du dich schon besser fühlst. Eine unvollständige Behandlung kann zu Resistenzen führen.

Mögliche Komplikationen im Überblick

  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung): Druckgefühl im Gesicht, Kopfschmerzen, die sich beim Bücken verstärken
  • Bronchitis: Tiefer, produktiver Husten mit Auswurf, manchmal Brustschmerzen
  • Pneumonie (Lungenentzündung): Hohes Fieber, Atemnot, starkes Krankheitsgefühl – erfordert sofortige Behandlung
  • Otitis media (Mittelohrentzündung): Pochende Ohrenschmerzen, eventuell Hörminderung
  • Tonsillitis (Mandelentzündung): Stark gerötete, geschwollene Mandeln, oft mit weißen Belägen

🤱 Erkältung und Stillen – was kommt danach?

Vielleicht denkst du schon an die Zeit nach der Geburt: Was ist, wenn du dann erkältet bist und stillen möchtest? Die gute Nachricht: Stillen ist auch mit Erkältung nicht nur möglich, sondern sogar empfehlenswert.

Warum Stillen trotz Erkältung wichtig ist

Über die Muttermilch gibst du Antikörper an dein Baby weiter – genau die Antikörper, die dein Körper gegen die aktuellen Erkältungsviren bildet. Dein Baby ist also durch das Stillen besser geschützt. Ein Abstillen wegen einer Erkältung ist nicht nötig und würde deinem Baby diesen Schutz nehmen.

Hygienemaßnahmen beim Stillen mit Erkältung

  • Wasche dir vor jedem Stillen gründlich die Hände
  • Trage beim Stillen einen Mundschutz, um Tröpfcheninfektionen zu vermeiden
  • Niese und huste nicht direkt in Richtung deines Babys
  • Achte darauf, dass Taschentücher sofort entsorgt werden

Medikamente in der Stillzeit

Viele Medikamente, die in der Schwangerschaft tabu sind, darfst du in der Stillzeit nehmen, da sie nur in geringen Mengen in die Muttermilch übergehen. Dennoch solltest du auch hier vor der Einnahme Rücksprache halten. Paracetamol und Ibuprofen sind in der Stillzeit in der Regel unbedenklich.

❓ Häufige Fragen

Kann eine Erkältung meinem Baby im Bauch schaden?

Eine normale Erkältung schadet deinem Baby in der Regel nicht. Die Viren überwinden die Plazentaschranke nicht. Was dein Baby spüren kann, sind die Auswirkungen deines Unwohlseins – etwa wenn du durch hohes Fieber belastet bist oder durch eine verstopfte Nase weniger gut atmest. Deshalb ist es wichtig, Symptome zu lindern und bei Fieber über 39°C ärztlichen Rat einzuholen. Dein Körper ist darauf ausgelegt, dein Baby auch in Krankheitsphasen zu schützen.

Darf ich mit Erkältung in der Schwangerschaft in die Sauna?

Wenn du bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig in die Sauna gegangen bist und dein Kreislauf stabil ist, spricht grundsätzlich nichts dagegen – allerdings NICHT während einer akuten Erkältung. Die Hitze belastet deinen ohnehin schon geschwächten Kreislauf zusätzlich und kann Fieber verstärken. Warte, bis die Erkältung vollständig ausgeheilt ist. Dampfbäder und Inhalationen zu Hause sind die bessere Alternative während der Erkrankung.

Wie lange dauert eine Erkältung in der Schwangerschaft?

Eine normale Erkältung dauert in der Schwangerschaft genauso lange wie sonst auch: etwa 7-10 Tage. Da dein Immunsystem jedoch etwas geschwächt ist, kann es sein, dass die Symptome etwas intensiver sind oder die Erholung etwas länger dauert. Wenn die Symptome nach 10 Tagen nicht deutlich besser werden oder sich sogar verschlimmern, solltest du ärztlichen Rat einholen – es könnte sich eine bakterielle Infektion entwickelt haben.

Kann ich mich gegen Erkältungen impfen lassen?

Gegen normale Erkältungen gibt es keine Impfung, da sie durch über 200 verschiedene Virenarten ausgelöst werden können. Was es gibt, ist die Grippeimpfung, die dich vor der echten Influenza schützt. Diese wird Schwangeren ab dem zweiten Trimester ausdrücklich empfohlen. Die Impfung ist sicher und schützt sowohl dich als auch dein Baby – es erhält über die Plazenta Antikörper, die es in den ersten Lebensmonaten schützen.

Welche Nasensprays darf ich in der Schwangerschaft verwenden?

Am sichersten sind Nasensprays mit isotonischer Kochsalzlösung oder Meerwasser – diese darfst du so oft verwenden wie nötig. Abschwellende Nasensprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin solltest du nur nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt verwenden und wenn überhaupt, dann nur in der Dosierung für Kinder und maximal 3-5 Tage. Sie können in hohen Dosen die Durchblutung der Plazenta beeinträchtigen. Nasensprays mit Dexpanthenol pflegen die Schleimhäute und sind unbedenklich.

Ist es normal, dass ich in der Schwangerschaft ständig erkältet bin?

Zwei bis drei Erkältungen während der Schwangerschaft sind durchaus normal, besonders wenn du bereits Kinder hast, die aus Kita oder Schule Viren mitbringen. Dein Immunsystem ist physiologisch herunterreguliert, um das Baby nicht abzustoßen. Wenn du jedoch das Gefühl hast, ständig krank zu sein und kaum noch gesunde Phasen hast, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Möglicherweise liegt ein Nährstoffmangel vor (häufig Eisen, Vitamin D oder Zink), der dein Immunsystem zusätzlich schwächt und ausgeglichen werden sollte.

💚 Fazit: Du schaffst das!

Eine Erkältung in der Schwangerschaft fühlt sich doppelt belastend an – du sorgst dich um dein Baby und fühlst dich gleichzeitig elend. Aber denk daran: Dein Körper ist unglaublich gut darin, euer Baby zu schützen. Die allermeisten Erkältungen verlaufen harmlos und haben keine Auswirkungen auf die Schwangerschaft.

Das Wichtigste ist, dass du auf deinen Körper hörst, dir die Ruhe gönnst, die du brauchst, und bei Unsicherheit nicht zögerst, ärztlichen Rat einzuholen. Mit sanften Hausmitteln, viel Flüssigkeit und Geduld wirst du die Erkältung gut überstehen. Und vergiss nicht: Jede Erkältung, die du jetzt durchmachst, trainiert auch das Immunsystem deines Babys mit – über die Plazenta und später über die Muttermilch gibst du wertvolle Antikörper weiter.

Sei nachsichtig mit dir selbst, nimm Hilfe an und konzentriere dich darauf, wieder gesund zu werden. Dein Baby braucht vor allem eine Mama, die gut für sich sorgt. Gute Besserung!

Nadine Scheiner

Gründerin von moms.de, zweifache Mutter (Kinder geboren 2014 und 2016). Sie schreibt seit 2017 Ratgeber rund um Schwangerschaft, Geburt und Familienleben.

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